Una ruta cultural por la historia, las tradiciones, la gastronomía y la naturaleza de diez enclaves patrimoniales por el interior de Andalucía
Die Casa Palacio Marqués de las Torres ist ein Beispiel für die Palastarchitektur Carmonas des XVIII. Jahrhunderts. Das Gebäude ist ein typischer Vertreter des im XVII. Jahrhundert verwendeten Barockstils von Sevilla. Es hat einen imposanten Eingang mit zwei horizontalen Ebenen. Die untere Ebene hat auf beiden Seiten toskanische Doppelsäulen, die den darüber liegenden Balkon stützen. Der Balkon ist eingerahmt von ionischen Säulen und einem Giebeldreieck, dessen Grundseite unterbrochen wird von Rankenornamenten. Über dem Giebel der monumentalen Steinfassade befinden sich das Datum der Fertigstellung im Jahr 1755 und das Wappenschild der Familie Quintanilla. Die große Seitenfassade zeichnet sich aus durch ihre spätbarocke Dekoration. Die Balkonlöcher sind verziert mit islamischen Bandmustern, einer Stilisierung aus dem XVIII. Jahrhundert. Die Räume sind in zwei Stockwerken um den zentralen Innenhof mit quadratischer Grundfläche angeordnet. Heute befinden sich ein Interpretationszentrum und das Stadtmuseum in dem Gebäude. Das Museum bietet in seinen Ausstellungsräumen einen Überblick über die Geschichte der Stadt von ihren Ursprüngen bis heute. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der Stadt in chronologischer Reihenfolge. Sie zeigt wertvolle archäologische und ethnologische Ausstellungsstücke und Kunstobjekte. Der Schwerpunkt liegt auf den historischen Phasen, in denen die Stadt eine bedeutende Rolle spielte.
C/ San Ildefonso, 1,Carmona
Das Museum Casa-Museo von Castil de Campos befindet sich in einem kleinen Haus im Stile traditioneller bäuerlicher Landarchitektur. Gezeigt wird das Ambiente und Leben in einem solchen Haus vom Ende des XIX. bis Anfang des XX. Jahrhunderts in der ländlichen Umgebung von Priego de Córdoba. Das Haus befindet sich in einem Ortsteil von Priego de Córdoba. Es bietet zweifelsohne einen interessanten Überblick über volkstümliche und ethnographische Kunst.
Calle Arco, 9, priego de cordoba
Diese prähistorische Fundstätte ist von unschätzbarem historischem und wissenschaftlichem Wert mit bedeutenden Funden aus dem Mittelpaläolithikum. Sie umfassen einen Zeitraum von 480.000 bzw. 100.000 Jahren und stammen aus der Zeit des Acheuléen und Moustérien. Sie stehen in Verbindung mit Siedlungen der Neandertaler und Präneandertaler, die im Gebiet dieser Fundstelle lebten. Bei jüngsten Arbeiten an der Fundstelle entdeckte man einen 80 Meter tiefen Tunnel bzw. Gang. Er verbindet den Außenbereich mit dem mittleren Bereich der Fundstelle. Besichtigungen sind samstags ab 11.00 Uhr möglich. Darin eingeschlossen ist der Transport vom Stadtzentrum zur Fundstelle.
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Diese Kapelle entstand 1917 unter dem Namen Capilla de las Industrias de Nuestra Señora del Carmen. Sie sollte den spirituellen Bedürfnissen des Bahnhofsviertels gerecht werden und ist seit 1954 eine Kirchengemeinde. Die Kirche hat ein mittelgroßes Schiff im neugotischen Stil mit schönen Jaspisverzierungen an der Fassade und am Sockel. Der Barockaltar zeigt ein Bild Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel, der Namenspatronin der Kirche. Es stammt aus der Einsiedelei la Caridad, die einmal gegenüber dem Rathaus stand, heute jedoch nicht mehr existiert. Besonders sehenswert ist ein wunderschönes kunstvoll gestaltetes Bild des Auferstandenen Jesús aus dem Jahr 1630 von Alonso de Mena y Escalante. Es stammt aus der ehemaligen Ermita de la Veracruz. Zur Zeit der Entstehung der heutigen Bruderschaft brachte man es in die Parroquia del Carmen. Heute trägt die Bruderschaft es am Ostersonntag in einer Prozession durch die Straßen.
Av. de la Estación, 62,puente-genil
Schlachthof aus dem XVI. Jahrhundert. Der manieristische Eingang ist das Werk von Francisco del Castillo. Das Gebäude hat eine quadratische Grundfläche und einen zentralen Innenhof. Dieser besteht aus Säulenarkaden mit Ecktürmen und hat eine schöne spiralförmige Steintreppe.
CARNICERIAS REALES, Priego de Córdoba
An der Stelle, an der sich heute das Heiligtum der Unbefleckten Empfängnis befindet, stand im XVI. Jahrhundert eine kleine Kapelle mit dem Widmungsnamen des heiligen Antonius. 1650 wütete die Pest in Andalusien. Deshalb wählte die Bevölkerung des damaligen Puente de Don Gonzalo die Jungfrau zu ihrer ewigen Schutzpatronin. Hierfür war die Kirche jedoch unzureichend. In der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts beschloss man, eine Kirche zu bauen, die dem Rang einer Schutzpatronin eher entspricht. Für die Erweiterung wurden mehrere Häuser der calle Aguilar gekauft. Der Eingang ist einer der prächtigsten Kircheneingänge von Puente Genil. Er hat einen Vorplatz und eine Vortreppe. Die Doppeltür, die Doppelsäulen und das geteilte Giebeldreieck sind umgeben von einer großen Nische. Die verwendeten Steine stammen aus dem Gebirge der Sierra Gorda. Im Inneren der Kirche fällt das Augenmerk auf das Hauptaltarbild mit einer Buntmarmorimitation aus skulptiertem vielfarbigem Gips, an dem der Bildhauer Pedro de Mena Gutiérrez aus Lucena beteiligt war, und auf die volkstümlichen barocken Gipsverzierungen, die über die ganz Kirche um große korinthische Pfeiler herum verteilt sind. Erwähnenswert ist auch die elliptische Kuppel mit Gipsverzierungen, die marianische Motive zeigen. Im Heiligenschrein aus dem XVIII. Jahrhundert befindet sich ein Bild der Schutzheiligen der Unbefleckten Empfängnis. Es […]
C/ Madre de Dios, 2,puente-genil
Aloe del Genil wurde 2010 als Familienunternehmen gegründet, um Bio-Aloe Vera anzubauen und zu vermarkten. Es ist vom Andalusischen Ausschuss für Öko-Landwirtschaft (CAAE) zertifiziert trägt auch die Auszeichnung „innovatives und arbeitsplatzschaffendes Unternehmen“ vom Rat für Innovation, Wissenschaft und Unternehmen der andalusischen Regierung. In seinem Portfolio hat es 100% Bio-Aloe Vera-Saft und natürliches Fruchtfleisch in Würfeln, in Rotwein und in Pedro Ximénez.
Aloe del Genil
Das Rathaus liegt an der plaza de la Constitución, von der Bevölkerung auch paseíllo genannt. Es wurde 1952 auf dem Grundstück des ehemaligen Klarissenklosters gebaut. Neben dem Rathaus beherbergt das Gebäude auch die Touristeninformation.
Plaza de la Consitución, 3,Priego de Córdoba
Ehemalige Moschee und sehr wahrscheinlich auch jüdische Synagoge. Kirche im Stil der Renaissance-Gotik mit drei Schiffen und Mudéjar-Bögen. Besonders erwähnenswert sind das manieristische Altarbild, ein Werk von Vázquez dem Älteren, und das barocke Sakramentshaus (eines der besten seiner Art), ein Werk von Leonardo Antonio de Castro. Route des Barockstils von Córdoba XVI. Jahrhundert.
san mateo, Lucena
Die Casa de la Cultura ist von Montag bis Freitag von 9:00 – 14:30 Uhr und von 17:00 -20:00 Uhr geöffnet. Das Gebäude ist ein ehemaliges Jesuitenkloster. Die Klosterkirche liegt auf der anderen Straßenseite. Das Klostergebäude besteht aus einem großen zentralen Kreuzgang und verschiedenen daran anschließenden Sälen und Räumlichkeiten. Von der Straße aus betritt man direkt den Kreuzgang. Das Büro der Casa de la Cultura befindet sich auf der gegenüberliegenden Seite des Eingangs. Am bekanntesten ist der Veranstaltungssaal. Das Rathaus, die Stadtbibliothek und die städtische Musikschule nutzen ihn für alle möglichen öffentlichen Veranstaltungen. Die Casa de la Cultura ist das kulturelle Herzstueck der Stadt. Das ganze Jahr über finden hier Sonderausstellungen und alle möglichen Aktivitäten statt.
C/ Rodrigo Caro, 3. Utrera,Utrera