Una ruta cultural por la historia, las tradiciones, la gastronomía y la naturaleza de diez enclaves patrimoniales por el interior de Andalucía
Diese Kirche wurde zum Kulturgut erklärt. Sie besteht aus einem einzigen Schiff, Vierung und Kapellen zwischen Strebewerk und Presbyterium mit flacher Stirnfläche, hinter der sich die Sakristei anschließt. Die Kirche wurde 1614 geweiht. Die Stuckverzierungen, die sie schmücken stammen aus dem 18. Jahrhundert. Sie zeigen prunkvolle Ornamente wie Malereien oder farbige und vergoldete Stuckarbeiten, sowie eine ausgezeichnete Sammlung an Gemälden, Skulpturen und Holzarbeiten, die wie die Kirchenorgel aus dem 18. Jahrhundert, allesamt für den Barockstil Écijas stehen. Das Tor von Ignacio Tomás durch das wir in diese farbenfrohe Welt eintreten, stammt aus dem nicht mehr erhaltenen Karmelitenkloster. Der Hauptaltaraufsatz aus zwei Elementen und 5 separaten Gängen wird durch Säulen und große Pilaster getrennt. Im oberen Teil der Kirche, der zwischen 1736 und 1739 erbaut wurde, befinden sich Skulpturen der Heiligenfiguren der Karmeliten. Die zentrale Mauernische ist zu einem Heiligenschrein hin geöffnet, in dem eine Skluptur der Virgen del Carmen aus dem 18. Jahrhundert zu sehen ist. Im oberen Bereich befindet sich eine Skulptur der Inmaculada aus der gleichen Zeit. Die Kuppel über der Vierung ist mit ausladenen Stuckornamenten mit geometrischen und botanischen Motiven verkleidet.
C/ La Marquesa, 12,Écija
Das Mausoleum der Condesa de Termens gab die Gräfin selbst bei dem berühmten Bildhauer Mariano Benlliure in Auftrag. Ursprünglich stand es auf dem städtischen Friedhof. Von dort wurde es jedoch an seinen aktuellen Standort in der Kapelle der Stiftung versetzt, die ihren Namen trägt. Besuche sind nach vorheriger Reservierung unter der Telefonnummer 957 520 510 möglich.
C/ San Juan de Dios, 16,Cabra
XVIII. Jahrhundert. Städtische Getreidekammer, Gerichtsgebäude, Rekrutierungszentrum, ehemaliges Krankenhaus und heute Seniorenheim. Besichtigt werden kann nur der Innenhof. Das Gebäude hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Anfang des XVI. Jahrhunderts wurde das Grundstück von einem in der Nähe befindlichen Bordell und Wirtshaus in Anspruch genommen. 1608 zog das Bordell in einen Vorort der Stadt. An seine Stelle trat ein Innenhoftheater. Nach dem Verbot von Theateraufführungen kaufte 1731 die Stadt die Immobilie, um dort die Brot- und Getreidekammer zu errichten. Danach diente es als Getreidelager, Gerichtsgebäude, militärisches Rekrutierungszentrum und Krankenhaus. Heute befindet sich hier ein Seniorenheim. Ursprünglich diente es jedoch als Brot- und Getreidekammer. Auf einem Kragstein der Fassade steht, dass das Gebäude 1779 fertiggestellt wurde.
posito, Osuna
Obwohl der Platz erst kürzlich saniert wurde, sind Element aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten geblieben, insbesondere in den anliegenden Gebäuden. Dieser Platz trug schon immer den Namen Plaza del Altozano. Hier fanden ein Hauptteil der Veranstaltungen Utreras statt, wie berühmte Stierkämpfe, Prozessionen und andere Festivitäten. Die Anordnung der Balkone an den Häuserfassaden, die den Platz umgeben, waren ausgelegt, um die bestmöglichste Sicht über den Platz zu gewähren und war somit eine Art Ehrenloge.
plaza del altozano, Utrera
Sie wurde 1645 von den Jesuiten erbaut und 1797 von den Franziskanern bezogen. Die Franziskaner nahmen umfassende Umbauten vor, um die Kirche den neuen materiellen und spirituellen Bedürfnissen ihrer Ordensmitglieder anzupassen. Nach den Franziskanern stand die Kirche lange Zeit leer, nämlich von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Ihre Architektur von Hernán Ruiz zeigt im Hauptschiff klare Züge der Spätrenaissance. Die Kirche ist wundervoll geschmückt, beispielsweise mit Gemälden aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das herausragendste Element des Ensembles ist sicher die Kuppel, die einen überwältigenden Blick auf die Darstellung der Wiederauferstehung seiner Heiligenfigur zeigt.
C/ Virgen de Consolación, 1. Utrera,Utrera
Die Gebirgskette wurde 1929 zum Naturerbe erklärt und ist gleichzeitig der höchste Berg der Sierra de Cabra. Der Picacho, die höchste Spitze, erreicht eine Höhe von 1.217 Metern. Der Picacho wird als balcón de Andalucía bezeichnet, weil man von ihm aus nicht nur die prominenten Gipfel der Gebirgskette Subbética sehen kann, sondern auch die der Sierra Nevada. Auch kann man von hier aus den Flug des Mönchsadlers und des Trauersteinschmätzers beobachten. An Pflanzen finden wir wilde Pistazien, Ginster und Rosmarin. Das Gebirge weist geologisch interessante Felsformationen auf wie die Schratte Lapiaz de los Lanchares.
Sierra de Cabra
Sie hat eine rechteckige Grundfläche und setzt sich aus einem Hauptschiff mit angeschlossenen Seitenkapellen und hohen Galerien zwischen Strebwerk und Vierung zusammen. Das Schiff trägt ein Kreuzgratgewölbe und über der Vierung befindet sich ein Kuppeldach. Die heutige Kirche wurde über anderen Gebäuden erbaut und stammt aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Turm, der sich rechts vom Kopfende der Kirche befindet und den Kunstfliesen und behauene Ziegel zieren. Erbaut wurde er von den Franziskanermönchen. Das Hauptaltarbild ist im neoklassizistischen Stil gehalten. Zu sehen sind Skulpturen des Santo Domingo und San Francisco. Den oberen Bereich ziert eine Darstellung des Ewigen Vaters. In der zentralen Mauernische finden wir eine Skulpturengruppe, nämlich Santa Ana und die Heilige Maria aus dem Ende des 18. Jahrhunderts. Der primitive Turm wurde 1641 über einem alten Festungsturm errichtet, der Teil der Puerta Real war. Nach dem Erdbeben 1755 begann eine rege Bauphase, aus der auch dieser Turm stammt. Zwar ist er der kleinste Turm Écijas, jedoch beeindruckt er durch seine aufwendigen Verzierungen aus behauenen Ziegeln, Kunstfliesen und verputzten Flächen. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert aufwendig saniert. In seinem Inneren hat die Laienbruderschaft Cristo de la Yedra seinen Sitz, deren Hauptfigur […]
c/ Emilio Castelar, 62,Écija
Das Theater wurde 1887 von Enrique de la Cuadra erbaut. Der Bauherr gab dem Gebäude seinen Namen. Die Stadtverwaltung von Utrera erwarb das Gebäude 1985 im Rahmen des Programms zur Sanierung städtischer Theater der Behörde für Städtebau und Kultur der andalusischen Regionalregierung. Der Architekt, der mit dem Umbau betraut wurde war Juan Ruesga Navarro. Die Arbeiten wurden 1993 abgeschlossen und das Theater öffnete seine Türen mit einer der größten Bühnen Andalusiens. Es ist im italienischen Stil gehalten und zeigt eine harmonische Aufteilung zwischen Zuschauerraum und Bühne und schafft so einen dynamischen Raum für künstlerische, spielerische und kulturelle Aktivitäten.
C/ Sevilla, s/n. Utrera,Utrera
Die Stiftung Aguilar y Eslava in Cabra (Córdoba) hat ihren Ursprung im Jahr 1679, als durch testamentarische Verfügung die Lehranstalt Real Colegio de la Purísima Concepción gegründet wurde. 1847 wurde sie eine der ersten Sekundarschulen Spaniens. Im Laufe ihres dreihundertjährigen Bestehens entstand ein wertvolles historisches, künstlerisches, urkundliches und auch sentimentales Vermächtnis, das den Fortbestand der Einrichtung gewährleistete und die Gründung eines Museums ermöglichte. Das Museum gehört zum Netz der Museen des Kultusministeriums der andalusischen Regionalregierung. Im Inneren kann Folgendes besichtigt werden: 1.- Naturkundemuseum. Als Prof. Juan Carandell y Pericay nach Cabra kam, bedeutete dies für das Museum einen großen Sprung nach Vorne. Fortan entwickelte es sich zu einem bedeutenden Forschungszentrum und es wurde Mitglied der Königlichen Naturkundegesellschaft Spaniens. Walkiefer, Elefantenstoßzähne, Adler, Sammlungen verschiedener Säugetiere, ausgestopfte Vögel, Reptilien und Fische, Pflanzensammlungen, ein Lamm mit zwei Köpfen sowie umfassende mineralogische, landwirtschaftliche, entomologische, zoologische und botanische Studien sind Bestandteil dieses Museums. Nicht nur aus historischer, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht hat es einiges zu bieten. 2.- Sala Artística y Documental. Interessante Ausstellung religiöser Gemälde und von Schülerakten historisch bedeutender Persönlichkeiten. *Instituto „Aguilar y Eslava“* Besuch der Räumlichkeiten der Sekundarschule aus dem XVII. Jahrhundert, u. a. die Bibliothek und das Lehrerzimmer. 3.- Museo de […]
Plaza Aguilar y Eslava, s/n,Cabra
Die Pfarrkirche von Santiago im gotischen Mudéjar-Stil wurde 1503 aufgrund einer testamentarischen Verfügung von García Méndez de Sotomayor, dem Komtur des Santiagoordens, errichtet. Traditionell wird sie für eine alte jüdische Synagoge gehalten, aber möglicherweise wurden nur bei ihrem Bau die Materialien des kurz zuvor abgerissenen alten Tempels von San Mateo wiederverwendet, in dem sich die alte Synagoge und Moschee befunden haben könnten. Die Kirche hat einen rechteckigen Grundriss mit drei Schiffen, die durch achteckige Pfeiler getrennt sind, die spitze Backsteinbögen mit Alfiz tragen. Die drei Schiffe sind mit einer rekonstruierten Kassettendecke nach dem Vorbild des Originals bedeckt. Heute beherbergt sie in Harmonie mit dem Mudéjar-Stil der übrigen Kirche den Cristo de la Columna (Christus der Säule), ein Werk des berühmten sevillanischen Bildhauers Pedro Roldán aus dem 17. Jahrhundert, und Nuestra Señora de la Esperanza (Unsere Liebe Frau der Hoffnung).
Calle Santiago, 21,Lucena