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Die Veranstaltung findet am 2., 3. und 4. Oktober in Rumänien statt und hat zum Ziel, die Entwicklung der lokalen, regionalen, nationalen und transnationalen Tourismuswirtschaft zu fördern.

Am 25. September fand in Orihuela (Alicante) eine neue Versammlung des Europäischen Netzwerks der Karwochen- und Osterfeierlichkeiten statt. Dieses Netzwerk umfasst die italienische Federico-Secondo-Stiftung Sizilien, die die Gemeinden Palermo, Caltanissetta und Trapani vertritt; die Gemeinde Birgu aus Malta; die Karwochenfeierlichkeiten in Braga (Portugal); und die Passionsspiele in Škofja Loka (Slowenien). Die andalusische Route, die Caminos de Pasión (Wege der Passion), wird durch die Karwochenfeierlichkeiten der Gemeinden Alcalá la Real (Provinz Jaén); Baena, Cabra, Lucena, Priego de Córdoba und Puente Genil (Provinz Córdoba); sowie Carmona, Écija, Osuna und Utrera (Provinz Sevilla) repräsentiert. Innerhalb Spaniens gehören dem Netzwerk außerdem die Karwochenfeierlichkeiten von Orihuela (Alicante), Lorca (Provinz Murcia) und Viveiro (Provinz Lugo) an. Die Gründung dieses Netzwerks wurde vom Verein Caminos de Pasión vorangetrieben, der neben der Leitung des Netzwerks auch dessen technische Arbeit verantwortet. Anwesend waren unter anderem der derzeitige Präsident der Route und des europäischen Netzwerks, Juan Pérez Guerrero; die Bürgermeisterin von Osuna, Rosario Andújar Torrejón, die demnächst die Präsidentschaft übernehmen wird; und die Leiterin der Route, Encarnación Giráldez Cejudo. 

Das Treffen befasste sich mit organisatorischen Fragen im Zusammenhang mit der Gründung dieses neuen Netzwerks, darunter die Wahl eines Markenauftritts, die Eintragung in das nationale Vereinsregister und die Vorstellung von Vorschlägen für den Arbeitsplan und die Maßnahmen des wissenschaftlichen Beirats. Darüber hinaus wurden Themen von Interesse wie die Anforderungen an die Bewerbungsunterlagen für die Kandidatur als Kulturroute des Europarats erörtert.

Auf nach Rumänien

Das neue europäische Netzwerk wird daher auf dem 9. Jahresforum für Kulturrouten vorgestellt, das vom Europäischen Institut für Kulturrouten vom 2. bis 4. Oktober in Sibiu, Rumänien, stattfindet. Dieses Forum ist ein weiterer Schritt des Instituts, um die Anerkennung dieser Route auf europäischer Ebene zu fördern. Ziel des Forums ist es, Kulturrouten die Möglichkeit zu geben, weiterhin vom wachsenden Markt für Kulturtourismus zu profitieren, das kulturelle Erbe, Traditionen, Erlebnisse und Verbindungen zwischen verschiedenen europäischen Gemeinden hervorzuheben sowie die Entwicklung der lokalen, regionalen, nationalen und transnationalen Tourismuswirtschaft anzuregen und zu unterstützen.

Im Rahmen dieses übergeordneten Ziels lassen sich weitere damit verbundene Ziele erkennen, wie die Förderung von Kreativität und Innovation im Kulturbereich. Dies kann das touristische Erlebnis bereichern oder Möglichkeiten für Austausch, neue Formen der Mobilität und interkulturellen Dialog in Europa schaffen. Das Europäische Netzwerk der Feierlichkeiten zur Karwoche und zu Ostern kann dabei zweifellos eine führende Rolle spielen und Ideen für die Umsetzung dieser Vernetzung sowie die Erforschung der Verbindungen zwischen den Bräuchen und Traditionen der einzelnen Kulturen beisteuern.

Ebenfalls erwartet wird die Teilnahme an diesem Treffen vom derzeitigen Präsidenten der Caminos de Pasión-Route, Juan Pérez Guerrero; der Leiterin derselben, Encarnación Giráldez Cejudo; und der Bürgermeisterin von Osuna, Rosario Andújar Torrejón, die die nächste Präsidentin sein wird und ihr Amt in diesem Monat antritt.