Diese Kirche wurde zwischen den Jahren 1776 und 1836 auf dem Fundament anderer Konstruktionen erbaut von denen heute noch westgotische Kapitäle und eine Blendarkade mit Steckverzierungen im Arabesk-Stil mit einem Mudejar-Wappen erhalten sind. Die heutige Kirche setzt sich aus drei Schiffen zusammen, die in 5 Abschnitte unterteilt sind.

Im Inneren sind interessante barocke Kunstwerke zu besichtigen. Der Hauptaltaraufsatz aus dem 18. Jahrhundert stammt aus dem Kloster Concepción de los Mercedarios und ist der Virgen del Valle geweiht. Ihr Gemälde entstand im Jahr 1575 und wird dem Kreis um den Künstler Jerónimo Hernández zugeschrieben. Auch befindet sich am Hauptaltar ein außergewöhnlicher frühchristlicher Sarkophag aus dem 5. Jahrhundert, der in Stein gemeißelte biblische Szenen zeigt. Im Museum für Sakralkunst ist eine umfassende Sammlung an Silberarbeiten aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern. Paxtafeln, Stoffe, Baldachine, Pulte, Kanontafeln, Gemälde, Skulpturen, Möbel, Füllhörner, kleine Weihwasserkessel und Glocken sind nur einige Beispiele. Unter den Stücken ist besonders das Pult im Nambon-Stil hervorzuheben, das ich Japan während der Momoyama Dynastie im Jahre 1573 gefertigt wurde, sowie eine Mostranz in Silbergold von Francisco de Alfaro Hernández.

Der Turm ist im Renaissance-Stil gehalten. Vom Glockenturm aus hat man eine beeindruckende Aussicht über die Stadt; einer einzigartigen Skyline aus Türmen, Glockengiebeln und Balkonen.

Am Kircheneingang können wir ebenso einen Torbogen im Mudéjar-Stil bewundern, der aus der Zeit der Reconquista durch Alfonso X. im Jahre 1263 stammt. Er war Teil einer gotischen Kirche im Mudejar-Stil von der nur noch der Torbogen, Teile des Innenhofs und des Turms erhalten geblieben sind. Der Rest des Gebäudes wurde 1775 abgerissen, um für den neuen Kirchenbau Platz zu schaffen.

Adresse

Adresse:

iglesia de santa cruz, écija

GPS:

37.543876343661, -5.0804721905749

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