Schon in der Frühzeit war Alcalá la Real ein Ort mit strategischer Bedeutung. Der Berghang des Cerro de la Mota diente als Kontrollpunkt für die Durchreise und war ein privilegierter Siedlungsort.

Der Gebäudekomplex derFortaleza de la Mota (Video ansehen) liegt an einem strategisch günstigen Punkt am Gipfel des Berghangs auf 1.033 Metern Höhe. Die Lage der Festung und ihre Merkmale und Eigenschaften machen sie zu einem natürlichen Wachturm. Von hier aus hat man einen kilometerweiten Blick über die umliegende Landschaft.

Die Stadtmauer entstand während der islamischen Besatzung und zu Beginn der Befestigung des Berghangs. In dieser Zeit erhielt die Stadt ihre Struktur. Das Castillo de la Mota wurde um das Jahr 1000 auf Geheiß von Aben-abus Ben-Zeiri errichtet, dem zweiten Herrscher des Königreichs von Granada. Die Muslime bauten eine Stadt, deren Grundriss den Vorgaben aus der Zeit der Kalifen und Almohaden entspricht. Die herausragenden Gebäude waren die maurische Festung (Alcazaba) und die größte Moschee (Aljama), deren Reste bislang noch nicht gefunden wurden.

Trotz offensichtlicher maurischer Spuren ist die heutige Festung das Produkt architektonischer Neuerungen der Kastilier nach der Eroberung durch Alfons XI. im Jahr 1341.

In der befestigten Altstadt und in der Festung gab es religiöse Gebäude und Verwaltungs- und Regierungsgebäude, in denen die weltlichen und kirchlichen Autoritäten ihren Sitz hatten. Außerdem wurde hier Handel getrieben.

Nach der Eroberung von Granada musste die Bevölkerung nicht mehr geschützt werden. Die Stadt dehnte sich immer mehr in flachere Gebiete aus und der Bereich innerhalb der Stadtmauer wurde aufgegeben. Bis ins XVIII. Jahrhundert befanden sich die repräsentativsten Gebäude von La Mota innerhalb der Stadtmauern. Besonders hervorzuheben ist der Palacio Abacial, der in diesem Jahrhundert neu errichtet wurde und heute Sitz des Museums ist.

Zu den wichtigsten Gebäuden zählt die Festung („Alcazaba“) am höchsten Punkt der Altstadt. Sie hat drei Türme, die durch Mauern verbunden sind. Dahinter befindet sich die Vorburg. Der Torre del Homenaje ist 20 Meter hoch, der Torre de la Vela bzw. de la Campana diente der Überwachung des Gebiets und der Kommunikation mit anderen Wachtürmen der Gegend. Vom Torre de la Mocha aus hat man eine tolle Aussicht auf den Ort.

Besonders hervorzuheben ist auch die Iglesia Abacial de Santa María la Mayor. Die primitive gotische Kirche wurde später im Renaissancestil umgestaltet. Napoleonische Truppen setzten sie während ihrer Besatzung von 1810 bis 1812 in Brand.

1913 wurde die Fortaleza de la Mota zum nationalen Kulturdenkmal erklärt.

Adresse

Adresse:

cerro de la mota, alcalar la real

GPS:

37.460109339805, -3.9298652767212

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