Die Stadtverwaltung von Alcalá la Real betreibt ein städtisches Tierheim für Amphibien und Reptilien. Dort leben bedrohte Tiere oder Tierpopulationen, die konkreten Bedrohungen ausgesetzt sind. Später werden sie wieder in ihrem Verbreitungsgebiet ausgesetzt. Oftmals handelt es sich um Tiere, die in Gegenden leben, in denen Bauarbeiten durchgeführt werden oder durchgeführt werden sollen. Nach Ende der Bauarbeiten werden die Tiere möglichst wieder am selben Ort ausgesetzt oder an einem anderen Ort mit ähnlichen Merkmalen. Die Einrichtung verfügt über einen künstlichen Naturteich, in dem einheimische Arten wie Frösche, Molche, Fische oder Wasserschildkröten leben. Auch exotische Tierarten werden aufgenommen. Sie stammen entweder von den Haltern selbst oder werden von den zuständigen Behörden eingefangen. Unter anderem gibt es Leguane, Krokodile, Schlangen und Warane. In den Terrarien des Ausstellungsraums werden einige Reptilien- und Amphibienarten ausgestellt. Die Einrichtung dient auch der Umweltbildung und man erfährt etwas über das Leben von Reptilien- und Amphibienarten und ihre Bedeutung für ein ausgeglichenes Ökosystem. Außerdem wird versucht, einige Irrtümer und Mythen über diese Tierarten zu widerlegen. Sie führen oftmals dazu, dass sie bedroht sind, weil Menschen eine Abneigung gegen sie haben. Für Besucher ist die Einrichtung in der Sommersaison geöffnet. Außerhalb der Saison gibt es Führungen für Schulklassen und andere Gruppen. 

Adresse

Adresse:

centro de rescate de anfibios y reptiles, alcalá la real

GPS:

37.46237470070008, -3.9290399988274203

Plan My Route