Alcalá la Real, eine strategische Enklave in der Geschichte Andalusiens und erklärter historisch-künstlerischer KomplexDie Stadt begeistert den Reisenden mit ihrer Gastfreundschaft und ihrer unaufdringlichen Eleganz. Monumentaler Komplex Fortaleza de la MotaDen Horizont dominiert das Interpretationszentrum „Leben an der Grenze“ in der Kirche Santa María la Mayor.
Ab 713, dem Jahr der muslimischen Besetzung, erlebte diese Enklave eine bedeutende Entwicklung, wie die zahlreichen archäologischen Funde, insbesondere die der Festung La Mota, belegen. Aufgrund ihrer Anlage wurde Alcalá la Real al-Qalat (die Festung) genannt, daher der heutige Name.
Die Blütezeit der andalusischen Vergangenheit erlebte die Stadt im 12. Jahrhundert unter dem Schutz der Banu Said. Im 13. Jahrhundert wechselte sie aufgrund ihrer strategischen Lage an der Grenze abwechselnd zwischen christlicher und arabischer Herrschaft. Schließlich wurde sie 1341 von Alfons XI. erobert und unterstand fortan der direkten Kontrolle der Krone, die dort eine königliche Abtei errichtete und sie zu ihrer wichtigsten Festung für die Eroberung Granadas machte.
Derzeit hat die Stadt 23.000 Einwohner.
